ZAHNSCHMELZDEFEKT BEI KINDERN: TURNER-ZAHN

ZAHNSCHMELZDEFEKT BEI KINDERN: TURNER-ZAHN

Turner-Zahn – wenn ein bleibender Zahn in seiner Entwicklung gestört wurde

Ein Turner-Zahn ist ein bleibender Zahn, der während seiner Entwicklung durch eine lokale Störung beeinflusst wurde. Dadurch kann es zu Veränderungen am Zahnschmelz, an der Zahnform oder in seltenen Fällen auch an der Zahnwurzel kommen.

Die häufigste Ursache für einen Turner-Zahn sind Entzündungen im Bereich eines Milchzahns, zum Beispiel durch eine unbehandelte Karies oder eine Entzündung an der Milchzahnwurzel. Da sich der bleibende Zahn direkt unter dem Milchzahn entwickelt, kann der Entzündungsprozess den heranwachsenden Zahnkeim beeinflussen.

Besonders häufig betroffen sind die bleibenden kleinen Backenzähne (Prämolaren), die nach den Milchbackenzähnen durchbrechen, sowie die Schneidezähne.

Woran erkennt man einen Turner-Zahn?

Die Veränderungen werden meist erst sichtbar, wenn der betroffene bleibende Zahn durchbricht. Typische Merkmale können weißliche, gelbliche oder bräunliche Verfärbungen, eine unregelmäßige Oberfläche oder Veränderungen der Zahnform sein.

Wie stark ein Zahn betroffen ist, hängt unter anderem davon ab, wie intensiv und wie lange die Entzündung auf den Zahnkeim eingewirkt hat und in welchem Entwicklungsstadium sich der Zahn befand.

Wie wird ein Turner-Zahn behandelt?

Die Behandlung richtet sich individuell nach dem Ausmaß der Veränderung und der Funktion des betroffenen Zahns.

Bei leichteren Veränderungen können die betroffenen Bereiche häufig mit einem Zahnaufbau korrigiert und geschützt werden. Bei stärker ausgeprägten Defekten können weitere Maßnahmen wie eine Versorgung mit einer Kinderkrone oder – in besonderen Fällen – die Entfernung des Zahnes notwendig sein.

Unser Ziel ist es, den betroffenen Zahn möglichst lange zu erhalten und die gesunde Entwicklung des Gebisses Ihres Kindes bestmöglich zu unterstützen.

Turner-Zahn – wenn ein blei-bender Zahn in seiner Entwicklung gestört wurde

Ein Turner-Zahn ist ein bleibender Zahn, der während seiner Entwicklung durch eine lokale Störung beeinflusst wurde. Dadurch kann es zu Veränderungen am Zahnschmelz, an der Zahnform oder in seltenen Fällen auch an der Zahnwurzel kommen.

Die häufigste Ursache für einen Turner-Zahn sind Entzündungen im Bereich eines Milchzahns, zum Beispiel durch eine unbehandelte Karies oder eine Entzündung an der Milchzahnwurzel. Da sich der bleibende Zahn direkt unter dem Milchzahn entwickelt, kann der Entzündungsprozess den heranwachsenden Zahnkeim beeinflussen.

Besonders häufig betroffen sind die bleibenden kleinen Backenzähne (Prämolaren), die nach den Milchbackenzähnen durchbrechen, sowie die Schneidezähne.

Woran erkennt man einen Turner-Zahn?

Die Veränderungen werden meist erst sichtbar, wenn der betroffene bleibende Zahn durchbricht. Typische Merkmale können weißliche, gelbliche oder bräunliche Verfärbungen, eine unre-gelmäßige Oberfläche oder Veränderungen der Zahnform sein.

Wie stark ein Zahn betroffen ist, hängt unter anderem davon ab, wie intensiv und wie lange die Entzündung auf den Zahnkeim eingewirkt hat und in welchem Entwicklungsstadium sich der Zahn befand.

Wie wird ein Turner-Zahn behandelt?

Die Behandlung richtet sich individuell nach dem Ausmaß der Veränderung und der Funktion des betroffenen Zahns.

Bei leichteren Veränderungen können die betroffenen Bereiche häufig mit einem Zahnaufbau korrigiert und geschützt werden. Bei stärker ausgeprägten Defekten können weitere Maßnahmen wie eine Versorgung mit einer Kinderkrone oder – in besonderen Fällen – die Entfernung des Zahnes notwendig sein.

Unser Ziel ist es, den betroffenen Zahn möglichst lange zu erhalten und die gesunde Entwicklung des Gebisses Ihres Kindes bestmöglich zu unterstützen.

Nahaufnahme eines Zahns mit sichtbarer Karies und Zahnfleisch, zeigt Details der Zahngesundheit und mögliche Probleme.

Bild: © Prof. Dr. Roswitha Heinrich-Weltzien

Bild: © Prof. Dr. Roswitha Heinrich-Weltzien

Woher kommt die Bezeichnung Turner-Zahn?

Der Turner-Zahn ist nach dem Erstbeschreiber, dem englischen Zahnarzt J. G. Turner (1912), benannt und zählt zur Gruppe der entzündlich bedingten Strukturstörungen.