KREIDEZÄHNE BEI KINDERN

KREIDEZÄHNE BEI KINDERN

Kreidezähne (MIH) – wenn der Zahnschmelz besondere Unterstützung braucht

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, kurz MIH, ist ein entwicklungsbedingter Schmelzdefekt. Dabei wird der Zahnschmelz während der Zahnentwicklung nicht vollständig mineralisiert und ist dadurch weniger widerstandsfähig.

Betroffen sind häufig die ersten bleibenden Backenzähne (Molaren) und manchmal auch die Schneidezähne (Inzisiven) im Ober- und Unterkiefer. Im Alltag wird MIH häufig als Kreidezähne bezeichnet. Auch Milchzähne können in manchen Fällen betroffen sein.

Typisch für MIH sind matte, kreidig wirkende Veränderungen des Zahnschmelzes. Die betroffenen Stellen können weißlich, gelblich oder bräunlich erscheinen und unterschiedlich groß sein – von einzelnen Bereichen bis hin zum gesamten Zahn.

Je ausgeprägter die Verfärbung und je größer der betroffene Bereich ist, desto empfindlicher und weniger stabil ist meist der Zahnschmelz. Betroffene Zähne können dadurch anfälliger für Empfindlichkeiten, Abnutzung und Karies sein.

Kreidezähne (MIH) – wenn der Zahnschmelz besondere Unter-stützung braucht

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, kurz MIH, ist ein entwicklungsbedingter Schmelzdefekt. Dabei wird der Zahnschmelz während der Zahnentwicklung nicht vollständig mineralisiert und ist dadurch weniger widerstandsfähig.

Betroffen sind häufig die ersten bleibenden Backenzähne (Molaren) und manchmal auch die Schneidezähne (Inzisiven) im Ober- und Unterkiefer. Im Alltag wird MIH häufig als Kreidezähne bezeichnet. Auch Milchzähne können in manchen Fällen betroffen sein.

Typisch für MIH sind matte, kreidig wirkende Veränderungen des Zahnschmelzes. Die betroffenen Stellen können weißlich, gelblich oder bräunlich erscheinen und unterschiedlich groß sein – von einzelnen Bereichen bis hin zum gesamten Zahn.

Je ausgeprägter die Verfärbung und je größer der betroffene Bereich ist, desto empfindlicher und weniger stabil ist meist der Zahnschmelz. Betroffene Zähne können dadurch anfälliger für Empfindlichkeiten, Abnutzung und Karies sein.

Bei MIH ist der Zahnschmelz weniger stabil aufgebaut. Dadurch können betroffene Zähne leichter abgenutzt werden und in ausgeprägten Fällen Teile der Zahnsubstanz verlieren. Dies geschieht nicht aufgrund mangelnder Zahnpflege, sondern durch die veränderte Entwicklung des Zahnschmelzes.

Viele Kinder mit MIH reagieren empfindlich auf Berührungen, zum Beispiel beim Zähneputzen, oder auf heiße und kalte Speisen und Getränke. Da die betroffenen Zähne anfälliger für Karies und weitere Schäden sind, sind regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und eine frühzeitige Betreuung besonders wichtig.

Wodurch entsteht MIH?

Die genaue Ursache von MIH ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. Vermutlich entsteht sie durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren während der Zahnentwicklung.

Mögliche Einflussfaktoren können im Zeitraum vor der Geburt bis zu den ersten Lebensjahren liegen. In der Forschung werden unter anderem bestimmte Umweltfaktoren, Erkrankungen in der frühen Kindheit sowie die Einnahme bestimmter Medikamente als mögliche Zusammenhänge untersucht. Eine eindeutige einzelne Ursache konnte bisher jedoch nicht festgestellt werden.

Wie wird MIH behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der MIH und dem Zustand der betroffenen Zähne.

Da die Oberfläche von MIH-Zähnen häufig rauer ist, können sich leichter Beläge ansammeln. Eine gute Mundhygiene und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen spielen daher eine wichtige Rolle.

Bei milden bis moderaten Formen ohne Verlust von Zahnsubstanz können vorbeugende Maßnahmen wie Versiegelungen der betroffenen Backenzähne und regelmäßige Fluoridlack-Anwendungen helfen, den Zahn zu schützen und das Kariesrisiko zu reduzieren. Engmaschige Kontrollen – häufig im Abstand von 3 bis 6 Monaten – ermöglichen es, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Bei stärker ausgeprägten Formen, bei denen bereits Zahnsubstanz verloren gegangen ist oder Karies entstanden ist, können je nach Situation Füllungen oder spezielle Kinderkronen notwendig sein.

In sehr schweren Fällen kann nach sorgfältiger Abwägung gemeinsam mit anderen Fachbereichen, beispielsweise der Kieferorthopädie, eine Entfernung des betroffenen Zahnes sinnvoll sein.

Bei MIH ist der Zahnschmelz weniger stabil aufgebaut. Dadurch können betroffene Zähne leichter abgenutzt werden und in ausgeprägten Fällen Teile der Zahnsubstanz verlieren. Dies geschieht nicht aufgrund mangelnder Zahnpflege, sondern durch die veränderte Entwicklung des Zahnschmelzes.

Viele Kinder mit MIH reagieren empfindlich auf Berührungen, zum Beispiel beim Zähneputzen, oder auf heiße und kalte Speisen und Getränke. Da die betroffenen Zähne anfälliger für Karies und weitere Schäden sind, sind regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und eine frühzeitige Betreuung besonders wichtig.

Wodurch entsteht MIH?

Die genaue Ursache von MIH ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. Vermutlich entsteht sie durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren während der Zahnentwicklung.

Mögliche Einflussfaktoren können im Zeitraum vor der Geburt bis zu den ersten Lebensjahren liegen. In der Forschung werden unter anderem bestimmte Umweltfaktoren, Erkrankungen in der frühen Kindheit sowie die Einnahme bestimmter Medikamente als mögliche Zusammenhänge untersucht. Eine eindeutige einzelne Ursache konnte bisher jedoch nicht festgestellt werden.

Wie wird MIH behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der MIH und dem Zustand der betroffenen Zähne.

Da die Oberfläche von MIH-Zähnen häufig rauer ist, können sich leichter Beläge ansammeln. Eine gute Mundhygiene und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen spielen daher eine wichtige Rolle.

Bei milden bis moderaten Formen ohne Verlust von Zahnsubstanz können vorbeugende Maßnahmen wie Versiegelungen der betroffenen Backenzähne und regelmäßige Fluoridlack-Anwendungen helfen, den Zahn zu schützen und das Kariesrisiko zu reduzieren. Engmaschige Kontrollen – häufig im Abstand von 3 bis 6 Monaten – ermöglichen es, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Bei stärker ausgeprägten Formen, bei denen bereits Zahnsubstanz verloren gegangen ist oder Karies entstanden ist, können je nach Situation Füllungen oder spezielle Kinderkronen notwendig sein.

In sehr schweren Fällen kann nach sorgfältiger Abwägung gemeinsam mit anderen Fach-bereichen, beispielsweise der Kieferorthopädie, eine Entfernung des betroffenen Zahnes sinnvoll sein.

Was können Sie tun?

Wenn Sie bei Ihrem Kind Veränderungen an den Zähnen bemerken oder den Verdacht auf MIH haben, vereinbaren Sie gerne einen Untersuchungstermin bei uns. Nach einer sorgfältigen Diagnose erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan, der genau auf die Bedürfnisse Ihres Kindes abgestimmt ist.

Eine frühzeitige Betreuung und regelmäßige Kontrollen helfen dabei, betroffene Zähne bestmöglich zu schützen, Beschwerden zu vermeiden und die Zahngesundheit Ihres Kindes langfristig zu erhalten.